ORTSGESCHICHTE

CIRCO MASSIMO EXCLUSIVE SUITE

Circo Massimo Exklusive Suite ist in seiner örtlichen Lage in einem besonderen historischen Rahmen eingebettet. Die Straße in der wir uns befinden, Via dei Cerchi, verbindet Piazza di Porta Capena mit Piazza della bocca della veritá. Diese Straße mit Ihrer alten und sehr durchwachsenen Geschichte, nannte man in der Antike ‚Vicus Consinius‘ in Erinnerung an den kultischen Gott Conso, Schutzpatron des Getreides und der Ernten. An dieser Stelle feierte man während der Erntezeit am 23. August und auch am 15. Dezember Dankfeste, die sogenannten ‚Consordia‘. Mitte des 19. Jahrhundert, genauer im Jahr 1853, wurde diese Strasse, mittlerweile genannt Cerchi, der Sitz der ersten Werkstatt einer damals Anglo Amerikanischen Gesellschaft, eben ‚Cerchi‘ genannt, die erstmalig für die erste Gasbeleuchtung für die gesamte Stadt Rom zuständig war. Im Jahr 1939 wurde Via dei Cerchi, mit der Absicht diese zu vergrößern und zu asphaltieren, durch diverse Abrisse auf der Seite des Circo Massimo sowie auch auf der Platinseite stark verändert. Dem Abriss zum Opfer vielen u. a. auch die Gaswerkstatt sowie auch eine Kirche namens ‚Santa Maria de manu‘.

Der Name dieser Kirche leitet sich ab, von einer großen Mamor-Handstatue, die vom Volk ursprünglich ‚die Hand des Cicero‘ genannt, mit ausgestrecktem, nach oben zeigendem Finger, noch heute oben auf der Frontseite des Gebäudes herausragt und das Symbol der Circo Massimo Exklusive Suite ist. Überliefert wurde auch, dass diese Hand im 16. Jahrhundert den Preis des Weines anzeigen sollte, man nannte diese auch ‚I bajocco a fojetta‘.
Auch die Congregatio della Madonna dei Cerchi e Gesù Nazareno hatte hier bis zum Ab-riss der mittlerweile in Chiesa S. Maria dei Cerchi umbenannten Kirche Ihren Sitz. Auf Hö-he der Hausnummer 125 kann man noch Reste der Absis erkennen, die aber nach der Kirchentweihung zu einer Pferdeschmied-Werkstatt wurde.
Die Erinnerung dieser Kirche verweilt bis heute in dem mittlerweile vollkommen neu reno-vierten Gebäudekomplex, der ursprünglich zu den Orti Farnesiani gehörte und in dem sich heute die Circo Massimo Exklusive Suites befinden.

Die im späten 17. Jahrhundert erbaute Fassade fungiert wie eine Maske des Gebäudekomplex, fast theatralisch inszeniert mündet auf Ihrem Abschluss der immer noch ‚la mano di Cicero‘ genannte Gipsabdruck – das Original in Marmor ging leider verloren. Die Fassadenansicht, hinter der sich die Circo Massimo Exklusiv Suite befinden, entwickelt sich grafisch mit gefüllten und leeren Flächen, ungeometrisch angelegten Fensterelementen alle eingerahmt von den ,gigli farnesiani’ den Lilienblätter der Farnesiani. Das Gebäude ist zur Zeit im Besitz der Padri Benedettini Olivetani, dessen Kongregation in Monte Oliveto Maggiore in der Nähe von Siena im Jahr 1313 entstand, und wurde errichtet als Kloster- Erweiterungsbau für die angrenzende Kirche Chiesa S. Anastasia.